OBWALDEN: «Zukunft gehört dem vernetzten Spital»

Auch kleine Spitäler haben eine Chance, findet der designierte Präsident der Aufsichts­kommission. Doch nicht im Alleingang, sondern vernetzt.

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Thomas Straubhaar (56) präsidiert voraussichtlich ab 1. Juli die Aufsichtskommission des Kantonsspitals Obwalden – als Nachfolger von Stefan Würsch. Straubhaar, der von der Regierung dafür berufen wurde, ist CEO der Klinik Lengg in Zürich. Diese Klinik ist auf die Behandlung von Patienten mit Epilepsie spezialisiert sowie auf die Neurorehabilitation (Rehabilitation für Patienten mit einer Schädigung des Nervensystems). Der Kantonsrat soll ihn Mitte April wählen.

Am Amt reize ihn vor allem die Herausforderung, der sich kleine Spitäler wie das von Obwalden stellen müssten. Kleine Spitäler hätten durchaus eine Chance, ist er überzeugt. Dabei komme es vor allem darauf an, dass ein Spital auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehe und die Grundversorgung sicherstelle. In Zeiten von immer weniger Hausärzten sei eine Hausarztnotfallpraxis, wie sie das Kantonsspital Obwalden kenne, eine mögliche Antwort. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit anderen Spitälern. «Die Zukunft gehört dem vernetzten Spital.»

 

 

Notfalleingang des Kantonsspitals Obwalden. (Bild: Nadia Schärli)

Notfalleingang des Kantonsspitals Obwalden. (Bild: Nadia Schärli)