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OBWALDEN/NIDWALDEN: Die Kantone übernehmen die Care-Teams

Anfang Jahr haben die Kantone die Zentralschweizer Care-Teams übernommen. Obwalden und Nidwalden wollen ihre Teams nun aufstocken.

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist die psychologische Nothilfe in den Zentralschweizer Kantonen neu organisiert. Der Verein Care-Team Zentralschweiz wurde Ende 2009 aufgelöst. Die Angehörigen wurden von den Kantonen übernommen. Das habe vor allem zwei Vorteile, sagt Fritz Dängeli, Chef des neunköpfigen Nidwaldner Care-Teams: «Die Leute müssen ihre Einsätze nicht mehr ehrenamtlich leisten, sondern werden zu Zivilschutzansätzen entlöhnt.» Zudem wurde mit Carelink eine Leistungsvereinbarung getroffen.

Die Dienstleistung bleibt dieselbe: «Wir werden gerufen, wenn Personen traumatische Erlebnisse bewältigen müssen», erklärt Dängeli. Das neunköpfige Team soll aufgestockt werden. «Zwölf wäre eine optimale Grösse. Momenten rekrutieren wir aus etwa fünf ernsthaften Interessenten.» Auch Obwalden möchte den Personalbestand auf acht aufstocken. «Gespräche mit Interessenten laufen», sagt Peter Gautschi, kantonaler Leiter Militär und Bevölkerungsschutz.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner und Nidwaldner Zeitung.

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