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Sarner Jugendzentrum feiert Jubiläum

Die Betreiber des Juko erwarten zu den «25+1»-Jahr-Feierlichkeiten am Samstag auch Regierungsbesuch.
Das Juko in Sarnen ist auch Veranstaltungsort für Konzerte. (Archivbild: Izedin Arnautovic)

Das Juko in Sarnen ist auch Veranstaltungsort für Konzerte. (Archivbild: Izedin Arnautovic)

(mst) Seit November 1993 betreiben Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kanton Obwalden das Jugend- und Kulturzentrum Juko in Sarnen. Das Ziel: Der Jugend in Obwalden ein attraktives Programm bieten – von Jugendlichen für Jugendliche organisiert. Das Juko hat über all die Jahre seine persönliche autonome Jugendkultur entwickelt, wie der Kanton Obwalden in einer Mitteilung schreibt. Es sei ein Ort des Zusammenlebens, des Zusammenarbeitens und des gemeinsamen Engagements.

Nun feiert das Jugendzentrum Jubiläum. Infolge Neubesetzung der Betriebsleitung sowie der Stelle des kantonalen Jugendbeauftragten im August 2018 entschied der Vorstand an der Generalversammlung im selben Jahr, die Festivitäten zum 25-Jahr-Jubiläum ins Jahr 2019 zu verschieben. Daraus ergibt sich nun das «25+1-Jahr-Jubiläum», wie es im Schreiben weiter heisst.

Mit einem «25+1-stündigen» Tag der offenen Tür feiert das Juko morgen Samstag ab 9 Uhr sein Jubiläum. Um 14 Uhr überbringt auch Regierungsrat Christoph Amstad als Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements die Glückwünsche des Kantons. Im Anschluss berichten Mitglieder ehemaliger Juko-Betriebsleitungen aus vergangenen Zeiten. Zum Abschluss des Programmpunktes erläutert Luciano Gagliardi, kantonaler Jugendbeauftragter des Kantons Obwalden, die Wichtigkeit des Zentrums für die kantonale Jugendförderung.

Treibende Kraft der autonomen Jugendkultur

Als der Juko-Pavillon an seinem ursprünglichen Standort an der Brünigstrasse 2009 dem Ausbau der Kantonsschule ersatzlos weichen sollte, formierte sich eine engagierte Initiativgruppe aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ihre Forderung nach einem Ersatzbau wurde von der Politik gehört und löste im Kantons- sowie Regierungsrat – nebst den Diskussionen um den Erhalt – eine Motion zur Aktivierung der offenen Jugendarbeit in Obwalden aus. Im Jahr 2012 folgte die Verabschiedung eines neuen Kinder- und Jugendförderungsgesetzes, welches unter anderem auch den Betrieb des Jugend- und Kulturzentrums regelt.

Seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes im Jahr 2012 beauftragt der Kanton Obwalden den Verein mit dem Betrieb und Unterhalt des Juko. Die operative Betriebsleitung liegt nach wie vor bei jungen Erwachsenen zwischen 16 und 20 Jahren. Die Jugendförderung des Kantons Obwalden begleitet und coacht die jungen Erwachsenen in Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand, legt laut der Mitteilung jedoch grossen Wert auf die Autonomie der Betriebsleitung. Als selbstverwaltetes Jugendlokal solle das Juko auch weiterhin die treibende Kraft der autonomen Jugendkultur Obwaldens bleiben.

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