Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Obwaldner Kantonalbank hat alten Hauptsitz verkauft

Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat das Grundstück an der Bahnhofstrasse in Sarnen an die Eberli Anlagen AG veräussert und zieht im Frühling aus.
Der alte Hauptsitz der Obwaldner Kantonalbank an der Bahnhofstrasse Sarnen wurde an die Eberli Anlagen AG verkauft. (Bild: PD)

Der alte Hauptsitz der Obwaldner Kantonalbank an der Bahnhofstrasse Sarnen wurde an die Eberli Anlagen AG verkauft. (Bild: PD)

Für das 6'000 Quadratmeter grosse Grundstück mitten in der Kernzone von Sarnen hat die Obwaldner Kantonalbank (OKB) mit der Eberli Anlagen AG aus Sarnen eine lokale Käuferin gefunden. In einer Medienmitteilung der Bank zeigt sich Bankratspräsident Daniel Dillier über den Verkaufsabschluss sehr erfreut. Alain Grossenbacher, CEO und Verwaltungsratspräsident der Eberli Gruppe, habe der OKB zugesichert, auf dem Grundstück ein nachhaltiges Projekt zu realisieren. Man habe die Zeit, die Motivation und die nötigen Mittel.

Um für das Grundstück mit dem alten Bankgebäude und der Löwenapotheke einen passenden Käufer zu finden, führte die OKB ein mehrstufiges Bieterverfahren mit über 180 Teilnehmenden durch. Eingeladen waren nebst schweizweit tätigen Investoren der Kanton Obwalden, die Gemeinde Sarnen und zahlreiche einheimische Investoren, Immobilienentwickler und Privatpersonen. Sehr gute Projektideen und Angebote seien eingegangen.

Das Gesamtangebot der Eberli Anlagen AG habe den Bankrat und die Geschäftsleitung überzeugt, heisst es weiter in der Mitteilung. «Wir sind uns sicher, dass dieser Verkauf zur guten Weiterentwicklung des Dorfes Sarnen beiträgt», lässt sich OKB-CEO Bruno Thürig zitieren und ergänzt, dass zusätzlich zu den harten Faktoren mit dem einheimischen Unternehmen auch die weichen Faktoren, wie lokale Kenntnisse und Arbeitsplätze, berücksichtigt worden seien.

Im Frühling 2019 wird gezügelt

Die OKB wird bis im Frühling 2019 das Grundstück an der Bahnhofstrasse räumen und die aufgehobene Filiale Ende April in den provisorischen Hauptsitz an der Rütistrasse 8 integrieren. Im neuen Gebäude an der Bahnhofstrasse will die OKB einen Bancomat betreiben.

Die Bank baut bis 2021 einen neuen Hauptsitz im Quartier Feld. Für rund 30 Millionen Franken soll ein fünfstöckiger Holzbau mit lichtdurchflutetem Atrium entstehen. Der Neubau bietet Raum für rund 160 Arbeitsplätze. Das ursprüngliche Vorhaben, am bisherigen Standort im Dorfkern zu bauen, gab die Bank nach jahrelangem Rechtsstreit wegen des Ortsbildschutzes bis vor Bundesgericht auf. (pd/unp)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.