Obwaldner Kantonsrat sagt Nein zu Wochenstunden

In der Oberstufe sollen die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse bei der Anzahl der Wochenstunden entlastet werden, indem Lektionen in die dritte Klasse verschoben werden.

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Das forderte Sonnie Burch (CVP, Kerns) in einer Motion. Man solle das zügig umsetzen und nicht auf die Evaluation der Stundentafel im Jahr 2023 warten. Die Anpassung würde die Ergebnisse der Evaluation nicht erschüttern. Die Empfehlungen für den Heimunterricht wegen der Coronapandemie hätten zusätzlich gezeigt, dass die Aufmerksamkeitsspanne bei den jüngeren Schülern kürzer sei.

Bildungs- und Kulturdirektor Christian Schäli hielt am Freitag im Obwaldner Kantonsrat fest, dass eine solche Anpassung nicht so einfach sei, wie sie auf den ersten Blick erscheinen möge. Es brauche Übergangsbestimmungen. Zudem brauche es eine Vernehmlassung bei allen Akteuren, um eine gute Gesamtschau zu machen. «Verändern Sie einen Sachverhalt nicht, der evaluiert werden muss», appellierte Christian Schäli an den Kantonsrat. Eine erste Abstimmung über den Vorstoss brachte Stimmengleichheit. Bei der zweiten Ausmarchung wurde die Motion mit 23 zu 21 Stimmen bei 4 Enthaltungen abgelehnt.

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