Obwaldner Kantonsspital schreibt 2019 weniger Verlust

Mehr Umsatz, ein höherer Kantonsbeitrag und vor allem tiefere Personalkosten lassen die Erfolgsrechnung 2019 des Obwaldner Kantonsspitals besser ausschauen als zuletzt. Das Minus beträgt noch knapp 1,8 Millionen Franken.

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(sda)

Der Regierungsrat beantragt dem Parlament, die Jahresrechnung mit dem negativen Unternehmensergebnis zu genehmigen, wie er am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr, als das Spital ein Minus von fast 4 Millionen Franken schrieb, fiel das Ergebnis um knapp 2,2 Millionen Franken besser aus.

Der Betriebsertrag lag mit 58,8 Millionen Franken um 1,1 Millionen Franken über jenem des Vorjahrs. Der Mehrumsatz bescherte dem Spital eine Verbesserung des Ergebnisses um 600'000 Franken, 500'000 Franken mehr schoss der Kanton Obwalden als Standortbeitrag ein. Auf der Ausgabenseite wird die Rechnung bei den Personalausgaben um 900'000 Franken entlastet. Dazu kommen weitere Minderkosten im Umfang von 300'000 Franken.

Die Zahl der abgerechneten Fälle im stationären Bereich nahm mit 3460 im Vergleich zum Vorjahr um 128 Fälle ab. Der Minderertrag wurde teilweise durch das höhere Fallgewicht kompensiert, bedingt vor allem durch die neu angebotene Akutgeriatrie. Die Erträge aus dem ambulanten Bereich nahmen um 0,7 Millionen Franken zu. Trotz des negativen Unternehmensergebnisses anerkenne er die betrieblichen Optimierungsmassnahmen, hält der Regierungsrat fest.