Obwaldner Nachwuchssportler erhalten 20000 Franken

Die Skisportförderung Obwalden hat ihre GV durchgeführt. Dabei berichteten Nachwuchssportler von ihrer Saison – zudem war Olympiasiegerin Dominique Gisin zu Gast.

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Gast Dominique Gisin (vorne, zweite von rechts) umgeben von den geehrten Obwaldner Athletinnen und Athleten aus den Bereichen Alpin und Nordisch. (Bild: PD)

Gast Dominique Gisin (vorne, zweite von rechts) umgeben von den geehrten Obwaldner Athletinnen und Athleten aus den Bereichen Alpin und Nordisch. (Bild: PD)

(pd/mst) Der Vorstand der Skisportförderung Obwalden lud seine rund 100 Mitglieder am vergangenen Dienstag zur jährlichen Generalversammlung ins Restaurant Hotel Peterhof in Sarnen. In seinem Jahresrückblick blickte Präsident Christoph Zumstein auf eine erfolgreiche Wintersaison für den Obwaldner Skisport zurück, wie es in einer Mitteilung heisst. Aushängeschilder wie Michelle und Marc Gisin, Fabian Bösch, Stefan Matter und Lena Häcki hätten die Obwaldner Fahnen in der vergangenen Saison auf den Pisten und Loipen der ganzen Welt hochgehalten.

Dass auch der Ski-Nachwuchs in Obwalden durchaus erfolgreich sei, zeige die Tatsache, dass nicht weniger als 22 Athleten aus den Disziplinen Ski Alpin, Skilanglauf, Skispringen und Biathlon an der Generalversammlung für ihre Leistungen geehrt wurden. So schüttete Kassier Branko Balaban im Namen des Vorstands den jungen Sportlern Unterstützungsbeiträge im Gesamtwert von 20000 Franken aus.

Olympiasiegerin erzählt über ihr Studium

In einer Vorstellungsrunde berichteten die Athleten von ihrem Saisonverlauf und ihren Höhen und Tiefen in der vergangenen Saison. Nebst den Athleten wurden laut der Mitteilung auch der Obwaldner Skiverband sowie der nationale Biathlonwettkampf im Langis mit einem Förderbeitrag unterstützt.

Nach dem offiziellen Teil lädt die Skisportförderung jeweils einen Gast aus dem Skisport als Interviewpartner ein. An der diesjährigen GV war die Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin mit von der Partie. Die ehemalige Speedspezialistin erzählte, wie ihr Leben seit dem Karriereende aussieht. Gisin schloss seither ihr Physikstudium an der ETH erfolgreich ab und ist seit dem vergangenen Jahr Delegierte des Stiftungsrats der Schweizer Sporthilfe. (pd/mst)