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Obwaldner Parlament pfeift auf Lohngleichheits-Charta

Parlament und Regierung in Obwalden sind sich einig: Die Lohngleichheits-Charta ist nichts für ihren Kanton. Der Kantonsrat hat in der Session am Donnerstag ein Postulat bachab geschickt.

Der Vorstoss aus den Reihen der SP scheiterte mit 15 zu 32 Stimmen bei 2 Enthaltungen. Die Regierung hatte beantragt, das Postulat nicht zu überweisen. Dieses forderte die Unterzeichnung der Charta Lohngleichheit im öffentlichen Sektor, die bereits von 14 Kantonen unterzeichnet wurde. Jüngst hatte sich auch Uri zu diesem Schritt entschlossen.

Die Obwaldner Regierung hingegen argumentierte, die in der Charta genannten Vorgaben würden in der Verwaltung bereits heute grösstenteils erfüllt. Aktuell seien keine systematischen Benachteiligungen bekannt, der Mehraufwand würde sich aber auf schätzungsweise 40'000 Franken belaufen.

"Setzen wir doch jetzt im Kantonsrat ein Zeichen", sagte Ruth Koch (CSP) und forderte eine Unterzeichnung der Charta. Dem entgegnete Frau Landammann Maya Büchi-Kaiser, die Regierung sei nicht gegen ein solches Zeichen. Wieso aber etwas einführen, das nach aussen zwar einen guten Wirkungseffekt habe, indes bereits erfüllt sei. "Mit der Lohncharta wird unser Personal kein Stück weniger Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen haben", sagte sie. Auch andere Kantone hätten auf eine Unterzeichnung verzichtet.

Die Charta verfolgt fünf Anliegen: Die Unterzeichnenden sensibilisieren für das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG), sie überprüfen die Einhaltung der Lohngleichheit bei sich regelmässig und fördern die Überprüfung bei ihnen nahestehenden Körperschaften.

Weiter halten sie die Lohngleichheit auch bei öffentlichen Beschaffungen und Subventionen ein, und schliesslich informieren sie über die konkreten Ergebnisse ihres Engagements.

sda

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