Obwaldner Regierung begrüsst Leitungskataster

Der Regierungsrat begrüsst im Grundsatz einen schweizweiten Kataster der unterirdisch angelegten Leitungen, sofern die Kantone ebenso wie die Gemeinden bei sämtlichen Arbeitsschritten frühzeitig einbezogen werden.

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(mst) Über eine Länge von rund 550000 Kilometern verlaufen heute in der Schweiz Wasser-, Abwasser-, Gas-, Fernwärme-, Strom- oder Kommunikationsleitungen unter der Erdoberfläche. Landesweit harmonisierte Daten dazu, sogenannte Leitungskatasterdaten, existieren bislang nicht. Dies im Gegensatz zum Kanton Obwalden, wo laut der Regierung bereits heute ein detaillierter Leitungskataster im Einsatz steht, der auch rege genutzt werde.

Die Regierung begrüsst im Grundsatz nun einen schweizweiten Kataster solcher Leitungen, wie sie in einem Schreiben mitteilt. Dies, sofern die Kantone ebenso wie die Gemeinden bei den Arbeitsschritten frühzeitig einbezogen werden und sich der Bund mit mindestens 50 Prozent an den Kosten beteiligt. In der Vernehmlassungsantwort hält sie fest, dass ein schweizweiter Kataster und damit eine koordinierte Übersicht die Planungssicherheit erhöhe, was wiederum volkswirtschaftlichen Nutzen generiere.