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Obwaldner Regierung überprüft Parkplatzgebühren nochmals

Der Aufschrei gegen die geplanten Tarife zur Bewirtschaftung der Parkplätze im Besitz des Kantons hat Folgen.
Markus von Rotz
Auch die Schüler des BWZ in Giswil wären von den hohen Parkplatztarifen betroffen. (Bild: Corinne Glanzmann, 10. September 2019)

Auch die Schüler des BWZ in Giswil wären von den hohen Parkplatztarifen betroffen. (Bild: Corinne Glanzmann, 10. September 2019)

Wie am Dienstag gegenüber unserer Zeitung bereits angetönt, will die Regierung das Dossier nun nochmals überprüfen. Man halte am Grundsatz der Bewirtschaftung fest, was auch von keiner Seite in Frage gestellt worden sei. Man wolle die Ausgestaltung aber nochmals eingehend analysieren und dabei «insbesondere die Tarifgestaltung (Höhe, Nacht- und Wochenendtarife) sorgfältig unter die Lupe» nehmen. Damit wolle man «den Anliegen von Sportvereinen und Parkplatzbenutzern in den Abendstunden und am Wochenende entgegenkommen». Die Beschaffung der Parkuhren und die Signalisationsarbeiten würden trotzdem fortgesetzt. Eine Inkraftsetzung sei allerdings «frühestens auf Anfang des nächsten Jahres» geplant.

Die Regierung reagiert damit auf massive Kritik samt Vorstoss im Kantonsrat. Sie schreibt dazu: «Beim Regierungsrat wie auch beim zuständigen Bau- und Raumentwicklungsdepartement sind aus Teilen der Bevölkerung, von Einzelpersonen und Vereinen, von politischen Parteien und Interessenvertretungen eine Vielzahl kritischer Rückmeldungen eingetroffen.» Es wurde der Regierung unter anderem von Politikern mangelndes Fingerspitzengefühl vorgeworfen.

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