Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Obwaldner Regierungsrat will A8-Lücke nicht etappieren

Der Obwaldner Regierungsrat will den Bau des A8-Strassenabschnitts Lungern Nord-Giswil Süd mit dem Tunnel Kaiserstuhl nicht später als geplant realisieren. Er lehnt eine Motion von Kantonsrat Guido Cotter (SP) ab.
Modell des Portalbereich des (bestehenden) Umfahrungstunnels Lungern. Auf dem Modell ist seeseitig die heutige Kantonsstrasse A8, oberhalb die im Rahmen des Projektes neu zu erstellende Verbindungsstrasse zwischen dem Kaiserstuhltunnel und dem (bestehenden) Umfahrungstunnel Lungern zu sehen. (Bild: PD)

Modell des Portalbereich des (bestehenden) Umfahrungstunnels Lungern. Auf dem Modell ist seeseitig die heutige Kantonsstrasse A8, oberhalb die im Rahmen des Projektes neu zu erstellende Verbindungsstrasse zwischen dem Kaiserstuhltunnel und dem (bestehenden) Umfahrungstunnel Lungern zu sehen. (Bild: PD)

Der Motionär fordert, dass drei im Kanton Obwalden geplante Grossprojekte, nämlich der Hochwasserentlastungsstollen, der Vollanschluss der Nationalstrasse A8 in Alpnach Süd und der A8-Abschnitt Lungern Nord-Giswil Süd etappiert realisiert werden. Konkret solle die Lücke im Nationalstrassennetz zwischen Lungern und Giswil erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden.

Für Cotter hat eine Etappierung Vorteile für die Bevölkerung, die damit weniger mit Emissionen belastet würde, und für die Unternehmen, die über einen längeren Zeitraum arbeiten könnten. Auch würde das finanzielle Volumen von total 430 Millionen Franken besser verteilt und die Arbeit der Kantonsverwaltung erleichtert.

Wie der Regierungsrat in seiner am Montag veröffentlichten Antwort schreibt, ist der Etappierungswunsch des Motionären bereits erfüllt. Die Hauptarbeiten am Projekt Lungern Nord-Giswil Süd seien frühesten ab 2024 oder 2025 vorgesehen, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Hauptarbeiten am Hochwasserentlastungsstollen abgeschlossen seien.

Der Regierungsrat geht mit Cotter eins, dass bei diesen Grossprojekten die Belastung der Bevölkerung und der personelle und finanzielle Ressourcenbedarf über die Jahre möglichst ausgeglichen sein solle. Für die 15 Jahre zwischen 2018 und 2032 seien die drei Tiefbauprojekte gut verteilt. Zudem lägen die Grossbaustellen für den Hochwasserentlastungsstollen und das Projekt Lungern Nord-Giswil Süd grösstenteils ausserhalb der Siedlungen. Weitere Anpassungen und Etappierungen seien somit nicht nötig.

Der Kantonsrat wird an seiner Sitzung vom 6. September über die Motion entscheiden. (sda/rem)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.