Obwaldner Staatsrechnung besser als budgetiert

Die Obwaldner Staatsrechnung 2011 schliesst um rund 12 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Deshalb will die Regierung diese Summe in die Schwankungsreserve einlegen.

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Finanzdirektor Hans Wallimann. (Bild: Archiv Markus von Rotz / Neue OZ)

Finanzdirektor Hans Wallimann. (Bild: Archiv Markus von Rotz / Neue OZ)

Buchhalterisch resultiert dann ein Aufwandüberschuss von 1,29 Mio. Franken. Die am Donnerstag veröffentlichte Laufende Rechnung schliesst bei einem Aufwand von 284,87 (Budget: 290,11) Mio. mit einem Überschuss von 10,71 Mio. Franken. Budgetiert war ein Defizit von 1,15 Mio. Franken. Mit der von der Regierung vorgeschlagenen Einlage von 12 Mio. Franken in die Schwankungsreserve fällt ein Defizit von 1,29 Mio. Franken an.

Höhere Steuereinnahmen

Zu dem guten Ergebnis beigetragen haben laut Medienmitteilung erneut höhere Steuereinnahmen sowie das Kostenbewusstsein und die Ausgabendisziplin der Verwaltung. Allerdings haben auf der Aufgabenseite die ausserkantonalen Hospitalisationskosten weiter zugenommen.

In der Investitionsrechnung resultieren bei Ausgaben von 87,32 (108,13) Mio. Nettoinvestitionen von 28,69 (35,63) Mio. Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 99,8 (40,5) Prozent.

Bevölkerung steigt an

Die Regierung beurteilt den Rechnungsabschluss als positiv. Diese Ausgangslage ermögliche es, die Mindererträge aus dem nationalen Finanzausgleich abzufedern. Mit der Einlage von 12 Mio. Franken steige die Schwankungsreserve auf 51 Mio. Franken. Diese ermögliche dem Kanton eine stabile Finanzpolitik.

Laut Medienmitteilung stieg im letzten Jahr die Bevölkerung Obwaldens um 237 auf 36'016 Personen. Die Zahl der im Handelsregister eingetragenen Firmen erhöht sich um 225 oder 6 Prozent auf 3951. Anderseits lag die Arbeitslosenquote mit 1,2 Prozent deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt von 3,3 Prozent.

sda