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Obwaldner Züchter schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Die Obwaldner Braunviehzüchter haben Rückschau auf die Erfolge und Viehschauen des vergangenen Jahres gehalten. An der Delegiertenversammlung wurden auch Viehzüchter geehrt.
Paul Küchler
Ehrung der Viehzüchter für die Kühe, welche die Lebensleistung von 100000 Kilo Milch erreicht haben, mit Verbandspräsident Walter Windlin (links) und Lukas Casanova, Direktor Braunvieh Schweiz (rechts). (Bild: Paul Küchler, Engelberg, 12. März 2019)

Ehrung der Viehzüchter für die Kühe, welche die Lebensleistung von 100000 Kilo Milch erreicht haben, mit Verbandspräsident Walter Windlin (links) und Lukas Casanova, Direktor Braunvieh Schweiz (rechts). (Bild: Paul Küchler, Engelberg, 12. März 2019)

Zur Delegiertenversammlung des Obwaldner Braunviehzuchtverbandes vom vergangenen Dienstagabend im Restaurant Wasserfall in Engelberg erschienen rund 100 Personen. Im Jahresbericht erwähnte Präsident Walter Windlin die Erfolge der Obwaldner Viehzüchter an den Viehausstellungen. «Die Teilnahme an den Viehschauen bedeutet für die Bauernfamilien aber auch immer viel Arbeit. Dass die Auffuhrzahlen nach wie vor hoch sind, zeigt, dass auch die Jungen Interesse haben und mitziehen.»

Weniger erfreut zeigte sich Windlin darüber, dass an den Viehausstellungen aufgrund von Auflagen vom Labor der Urkantone auf den Streichelzoo, der jeweils bei den Familien beliebt war, verzichtet werden müsse.

Direktor Lukas Casanova von «Braunvieh Schweiz» gratulierte den Obwaldner Viehzüchtern zu den Erfolgen und kam dabei auf die Herausforderungen in der Agrarpolitik zu sprechen. In der künftigen Tierzuchtförderung müsste nebst der Gesundheit und der Wirtschaftlichkeit der Tiere besonders auch darauf geachtet werden, dass das Umfeld nicht negativ beeinflusst werde.

«Braunvieh ist Rückgrat der Obwaldner Landwirtschaft»

Der Obwaldner Volkswirtschaftsdirektor Daniel Wyler überbrachte die Grüsse des Regierungsrates und sagte, dass die Erfolge der Obwaldner Braunviehzüchter, nicht nur national, sondern gar international von hohem Fachwissen und ihrer Kompetenz zeugen würden. «Das Braunvieh ist das Rückgrat der Obwaldner Landwirtschaft», stellte Wyler fest. Der Einsatz der Züchter sei auch im Hinblick auf den Landschaftsschutz wichtig.

Der Engelberger Talammann Alex Höchli zeigte sich vom Einsatz der Viehzüchter beeindruckt und wies auf den grossen Stellenwert der Engelberger Viehschau für den Tourismus hin. Sie sei gelebte Tradition und gelebte Kultur.

Neues Vorstandsmitglied gewählt

Im Verlauf des vergangenen Jahres schafften elf Betriebe den Eintrag in die Betriebsmanagementliste des Schweizer Braunviehverbandes. Sie erfüllten die Anforderungen bezüglich Leistung, Milchgehalt, Nutzungsdauer und Eutergesundheit, wofür sie eine Auszeichnung erhielten. Weitere Ehrungen gab es für Viehzüchter für Kühe, die eine Lebensleistung von 85000 und 100 000 Kilogramm Milch erreichten. Zum Versammlungsabschluss wurde auch Hansjörg Berchtold, Giswil, für seine Tätigkeit im Vorstand während neun Jahren geehrt. Nach seinem Rücktritt wurde Josef von Ah, Giswil, als neues Vorstandsmitglied gewählt.

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