Dieselunfall in Stalden: Bäche werden überwacht

Die rund 600 Liter Diesel, die am vergangenen Montag aus einem umgekippten Anhänger auf der Glaubenbergstrasse ausgeflossen waren, haben offenbar keine grösseren oder bleibende Schäden an der Natur angerichtet.

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(map) «Wir konnten im betroffenen Bach nur unmittelbar unterhalb der Unfallstelle Ölspuren feststellen, weiter unten war der Bach hingegen sauber», sagte auf Anfrage Alain Schmutz, der Leiter Abteilung Umwelt des Kantons Obwalden. Mitarbeiter seiner Abteilung und der Fischereiaufseher würden die Situation weiterhin im Auge behalten und die Bäche überwachen, und auch die Ölsperre im Sarnersee werde noch bis am kommenden Freitagabend aufrechterhalten.

Der Anhänger kippte in der Kurve

Der Unfall passierte am Montagmorgen kurz nach 7 Uhr. Das Auto mit Anhänger fuhr auf der Glaubenbergstrasse in Stalden Richtung Glaubenberg, als der Anhänger bei der Verzweigung Stockenmatt in der Kurve kippte und Diesel aus dem Treibstofftank in die Strassenschächte floss (siehe Ausgabe von gestern).

Für die Reinigung der Strasse wurden das kantonale Strasseninspektorat und der Gemeindeunterhaltsdienst aufgeboten. Die Strassenschächte sowie die Entwässerungsleitungen wurden schliesslich durch eine private Kanalreinigungsfirma gereinigt. Im Einsatz standen auch die Stützpunktfeuerwehr Sarnen mit Ölwehr sowie die Seepolizei der Kantonspolizei Obwalden. Zur genauen Unfallursache konnte die Polizei am Dienstag noch nichts sagen.