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OLYMPISCHE SPIELE: Obwaldner Regierungsrat unterstützt und kritisiert Sion 2026

Der Obwaldner Regierungsrat unterstützt grundsätzlich Olympische Spiele, bei denen Engelberg ein Austragungsort ist. Er kritisiert aber den Bundesrat, dass er zur Kandidatur und zum finanziellen Beitrag des Bundes keine Volksabstimmung durchführen will.
Ein Komitee wirbt für Olympische Winterspiele im Wallis. (Bild: Olivier Maire / Keystone (Sion, 14. März 2018))

Ein Komitee wirbt für Olympische Winterspiele im Wallis. (Bild: Olivier Maire / Keystone (Sion, 14. März 2018))

Bei der Kandidatur Sion 2026 ist der Obwaldner Ferienort Engelberg dank seiner Skisprungschanze als ein Austragungsort vorgesehen. Dies wäre eine grosse Chance für Engelberg, Obwalden und die Zentralschweiz, schreibt der Regierungsrat in seiner am Mittwoch veröffentlichten Vernehmlassungsantwort an den Bundesrat mit.

Der Regierungsrat ist deswegen grundsätzlich bereit, die Kandidatur Sion 2026 finanziell zu unterstützen. Er wolle 400'000 Franken aus Swisslos-Mitteln beisteuern, Engelberg habe 100'000 Franken in Aussicht gestellt, teilte er mit. Diese Beiträge erfolgten aber unter dem Vorbehalt, dass auch diejenigen des Bundes, des Kantons Wallis und der Gemeinden Sitten und Kandersteg BE genehmigt würden.

Der Obwaldner Regierungsrat wünscht sich ferner eine stärkere politische Legitimation der Kandidatur. Es sei weder eine Abstimmung, ob die Spiele in der Schweiz durchgeführt werden sollen, noch eine über die finanzielle Beteiligung des Bundes vorgesehen, kritisiert er die Pläne der Landesregierung. Willensäusserungen der Bevölkerung seien nur in den betroffenen Orten und Kantonen geplant.

Mit dieser Kritik ist der Regierungsrat nicht allein. Der Nationalrat hat am Dienstag mit einer Motion vom Bundesrat einen nationalen Urnengang über die Durchführung der Olympischen Winterspiele in der Schweiz verlangt. Nun muss der Ständerat über die Motion befinden. Der Bundesrat hatte für die Wettkämpfe eine Defizitgarantie von bis zu einer Milliarde Franken in Aussicht gestellt.

Eine Volksabstimmung über den Obwaldner Beitrag will auch der Regierungsrat nicht ausschliessen. Je nach Höhe des zu erwarteten Beitrags behalte er sich vor, einen Kredit beim Kantonsrat einzuholen oder eine Volksabstimmung durchzuführen. (sda)

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