OSMOTEX: Ein Kraftwerk für das Mobiltelefon

Die Idee ist verlockend: Brennstoffzellen ersetzen Akkus. Die Umsetzung für alltägliche Geräte ist schwierig: Es muss auf kleinstem Raum geschehen.

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Trond Heldar, ein norwegischer Forscher, der in Alpnach arbeitet, kontrolliert eine Mikropumpe unter dem Mikroskop. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Trond Heldar, ein norwegischer Forscher, der in Alpnach arbeitet, kontrolliert eine Mikropumpe unter dem Mikroskop. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Norweger Firma Osmotex fand in Obwalden, was sie für ihre grossen Pläne mit den kleinen Produkten benötigen: Firmenkontakte für praxisnahe Forschung und zu Kleinunternehmen, mit denen die Osmotex AG zusammenarbeiten wird, sobald ihr Produkt marktreif ist.

Wenn den Forschern von Osmotex und CSEM der Durchbruch gelingt, könnten Laptops, Mobiltelefone oder medizinische Geräte künftig ohne auf Steckdosen angewiesene Akkuteile auskommen. Stattdessen würden kompakte Mikrosysteme die Geräte in Gang halten – mit einer neuen Generation von Mikropumpen.

Die Investoren aus Norwegen und der Schweiz glauben an den Erfolg der Miniaturturbine und haben in den zurückliegenden vier Jahren rund 10 Millionen Franken locker gemacht. Nächstes Jahr soll die Produktion der Mikropumpen in geringen Stückzahlen in Gang kommen. In welchem Gerät die Technologie als erstes Energie spenden wird, gilt als Betriebsgeheimnis.

Rainer Rickenbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.