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OW/NW: Hilfe für Demenzbetroffene unter neuem Namen

Der Verein Alzheimer Obwalden/Nidwalden änderte den Namen. Das präsentierte Jahresprogramm 2019 bietet viele interessante Anlässe, die auch öffentlich sind.
Das neue Vorstandsmitglied Elisabeth Odermatt wird von Präsident Bruno Rohrer begrüsst. (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Giswil, 14. Mai 2019))

Das neue Vorstandsmitglied Elisabeth Odermatt wird von Präsident Bruno Rohrer begrüsst. (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Giswil, 14. Mai 2019))

Die 12. Generalversammlung des Vereins Alzheimer Obwalden/Nidwalden lockte 30 Teilnehmer in die Betagtensiedlung in Giswil. Dass es nicht mehr waren, liegt daran, dass am gleichen Abend die Spitex Nidwalden ihre Generalversammlung durchgeführt hat und viele Mitglieder in beiden Vereinen sind. «Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.» Mit diesem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe eröffnete Bruno Rohrer, der zusammen mit Therese Rotzer-Mathyer das Co-Präsidium führt, die Versammlung.

«Alzheimer Obwalden/Nidwalden will sich zu der Anlaufstelle für Fragen mit Demenz entwickeln», so der Präsident. «Darum müssen wir unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und vermehrt auf unsere Angebote hinweisen.» Beratungsstelle, Angehörigengruppe, Informationsveranstaltungen und Bildungskurse seien Teile des umfangreichen Angebotes des Vereins. Weiter lobte er die Vernetzung mit Partnerorganisationen und der Memory-Klinik Luzern.

Der neue Vereinsname wird kurz und bündig

Therese Rotzer-Mathyer erläuterte die Namensänderung des Vereins: Aus dem bisherigen Namen «Schweizerische Alzheimervereinigung Obwalden/Nidwalden» machte man neu den kurzen und einfachen Namen «Alzheimer Obwalden/Nidwalden». «Auch der Internetauftritt wurde angepasst und ab Juni 2019 wird die neue, übersichtliche und benutzerfreundliche Website aufge­schaltet», erklärte die Geschäftsleiterin Regula Gerig. Sie führte dann auch durch das vielseitige Jahresprogramm und wies darauf hin, dass viele der Veranstaltungen öffentlich seien. Die zurücktretende Margot Heutschi ist Gründungsmitglied und hat in den vergangenen 13 Jahren unzählige wertvolle Stunden für diesen Verein aufgebracht. Mit entsprechend grossem Applaus wurde sie verabschiedet. Als Ersatz wurde Elisabeth Odermatt in den Vorstand aufgenommen. Die Revisionsstelle wurde auf zwei Personen aufgestockt und mit Brigitte Wettstein ergänzt.

Heimleiter Daniel Kiefer und Beatrice Rast von der Pflegedienstleitung der Betagtensiedlung «dr Heimä» erklärten in einem Kurzreferat die Demenzwohngruppe Giswil, welche sehr menschlich und persönlich, aber vor allem auch professionell geführt werde. «Wir arbeiten mit dem Konzept Böhm, welches vom österreichischen Professor Erwin Böhm stammt», erklärte der Referent.

Mit einem variantenreichen Programm begleitete das Duo Fidelio (Peter Berchtold am Schwyzerörgeli und Hans Blum an der Klarinette) musikalisch durch den Abend. Ob mit dem «ländlerischen Tanz» von Mozart, den sie ganz speziell für das abtretende Vorstandsmitglied Margot Heutschi spielten oder dem jüdischen Stück «El Haderech», was so viel heisst wie «unterwegs»: Stets trafen sie nicht nur den richtigen Ton, sondern auch die richtige Stückwahl.

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