PANORAMALIFT: «Million könnte gescheiter investiert werden»

Auf der Melchsee-Frutt soll ein Lift realisiert werden, der das Skifahren komfortabler macht. Doch dem Projekt schlägt von mancher Seite ein eisiger Wind entgegen.

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Planskizze des Lifts. (Bild pd)

Planskizze des Lifts. (Bild pd)

Ein Besucher gab an der Informationsveranstaltung zu den geplanten Projekten auf der Melchsee-Frutt am Dienstag in Kerns zu bedenken, dass mit dem Bau des augenfälligen und direkt am See stehenden Vertikallifts der Bequemlichkeit gewisser Gäste zu viel Bedeutung beigemessen werde. «Diese Million könnte gescheiter investiert werden. Zudem stösst das Liftprojekt verschiedenen Leuten sauer auf», erklärte er.

Ruth Koch aus Kerns, Umweltberaterin und Mitglied der IG Pro Frutt-Engstlenalp, zweifelt ebenfalls daran, dass die 35 Meter hohe Anlage allen gefällt. «Ich bezweifle auch, dass es das Ei des Kolumbus ist», betont sie auf Anfrage. Obwohl an der Frühlingsversammlung der Korporation ein Kredit von einer Million Franken für den Lift gesprochen werden soll, betont Ruth Koch, dass der Aufzug buchstäblich «in der Luft hängt». «Es hat ein Mitwirkungsverfahren für die Bahn und die Umzonungsverfahren stattgefunden, der Vertikallift war nicht Bestandteil dieses Verfahrens.» Es gebe demnach noch keine Betrachtungen über die Unweltverträglichkeit.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.