PARLAMENTARISCHE ANFRAGE: Obwaldner Jugendliche haben Geld im Griff

Die Obwaldner Regierung stellt in der Bevölkerung keine Schuldenproblematik fest. Auch Junge wüssten mit dem Geld umzugehen.

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Walter Wyrsch macht sich Sorgen um die Finanzen bei den Jungen. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Walter Wyrsch macht sich Sorgen um die Finanzen bei den Jungen. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Der Alpnacher CSP-Kantonsrat Walter Wyrsch macht sich Sorgen um die zum Teil hohe Verschuldung von Jugendlichen und das Risiko der Verschuldung von jungen Familien. In einer Parlamentarischen Anfrage wollten er und sieben Mitunterzeichner von der Regierung wissen, wie der Stand der Dinge in Obwalden sei und weshalb die Bevölkerung keinen Zugang zur einzigen professionellen Schuldenberatung in der Region habe. In seiner Antwort auf die Anfrage schreibt der Regierungsrat nun, dass «zum heutigen Zeitpunkt in der Obwaldner Bevölkerung keine Schuldenproblematik feststellbar ist.» 

Keine aktuellen Zahlen
Wie hoch Jugendliche und junge Erwachsene im Kanton Obwalden verschuldet seien, dazu fehlten für Obwalden und auch für die übrigen Kantone repräsentative Daten. Eine 2006 durch vier Studierenden der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern durchgeführte Untersuchung habe aufgezeigt, dass rund 90 Prozent der Jugendlichen in der Lage seien, ihre Ausgaben mit den ihnen monatlich zur Verfügung stehenden Geldmitteln zu decken. Über die Hälfte könne zudem gezielt sparen. 

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen sie am Montag in der Neuen Luzern Zeitung.