PARTEI: Grunder verbietet BDP ihren eigenen Namen

Kaum gegründet, gibts Probleme für die Obwaldner BDP: Die Zentrale in Bern will nicht, dass die Partei mit diesem Namen auftritt.

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Der Schweizer BDP-Präsident Hans Grunder. (Bild EQ)

Der Schweizer BDP-Präsident Hans Grunder. (Bild EQ)

Die Internetseite der BDP Obwalden ist derzeit ausser Betrieb. Und ihren Namen darf die Partei vorderhand auch nicht verwenden. Grund für dieses Verbot aus der Parteizentrale: Die Partei ist noch zu klein, hat zu wenig Vorstandsmitglieder und noch keine den Vorgaben entsprechenden Statuten. Man habe der Partei seinerzeit gar geraten, die Gründung zu verschieben, bis die offenen Fragen geklärt seien, sagt BDP-Schweiz-Präsident Hans Grunder.

Für die Umsetzung der Vorgaben aus Bern wurde eine Frist von sechs Monaten gesetzt. «Ich habe überhaupt nicht die Absicht, den Bettel hinzuwerfen. Obwalden ist ein hartes Pflaster, aber ich hatte sehr viel gutes Echo», sagt Daniel Coray, der die Partei zusammen mit seinem Vizepräsidenten im November gegründet hatte. Im Moment hat die Partei nach seinen Angaben vier Mitglieder. Und dass die Internetseite derzeit ausser Betrieb sei, habe mit technischen Problemen zu tun.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.