PARTEIEN: Ein «Ja, aber» zur neuen Energiepolitik

Die Parteien reagieren auf das neue Energiekonzept des Kantons. Grundtenor: Gut, dass endlich etwas geht. Vereinzelt gibts auch Kritik.

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Eine Energiesparlampe. (Bild Markus Forte/Neue LZ)

Eine Energiesparlampe. (Bild Markus Forte/Neue LZ)

Die Obwaldner Parteien haben sich umfassend zum Energiekonzept des Kantons geäussert. Die Regierung hatte das 75-seitige Konzept im Oktober in die Vernehmlassung geschickt. Herzstück des Berichts bilden drei Schwerpunkte mit verschiedenen Handlungsvorschlägen: Energieeffizienz in Gebäuden, erneuerbare Energien, Kooperation und Vorbildwirkung. Der Kanton rechnet nach Abzügen von Bundesbeiträgen (zirka 30 Prozent) mit Kosten von rund 280'000 Franken pro Jahr. Dazu kommen Personalkosten von rund 60'000 Franken.

Die FDP spricht von «dringendem Handlungsbedarf», die CVP von einem «grossen Nachholbedarf in Energiefragen». Die CSP verlangt, dass die Umsetzung des Energiekonzepts nicht «an zu geringen Mitteln» scheitert. Mehr Kritik ist der Vernehmlassung der SVP zu entnehmen. Sie wehrt sich gegen zu umfassende Zwangsvorschriften. Im Gegensatz zur dazu fordert die SP grundsätzlich eine Verschärfung von Vorschriften und eine Ausweitung von Förderprogrammen.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.