PARTEIEN: Obwaldner SVP-Präsident gibt sein Amt nach 16 Jahren ab

Der Obwaldner SVP-Parteipräsident Albert Sigrist stellt sich bei der nächsten Generalversammlung vom 11. Mai nicht mehr zur Wiederwahl.

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Albert Sigrist gibt sein Amt nach 16 Jahren ab. (Bild Eveline Beerkircher / Neue LZ)

Albert Sigrist gibt sein Amt nach 16 Jahren ab. (Bild Eveline Beerkircher / Neue LZ)

 Sigrist war 1999 zum ersten Parteipräsidenten der SVP Obwalden gewählt worden und baute sie in den 16 Jahren zur zweitstärksten politischen Kraft im Kanton aus. Unter seiner Leitung seien in allen Gemeinden Ortsparteien gegründet und der Wähleranteil auf rund 25 Prozent ausgebaut worden, teilte seine Partei am Montag mit. Als sein erster wichtiger Erfolg wird die Reduktion der Obwaldner Regierung von 7 auf 5 Mitglieder im Jahre 2001 bezeichnet.

Nach der Teilnahme an den ersten Parlamentswahlen im Jahre 2002 zog die SVP Obwalden mit 7 Mitgliedern in den 55-köpfigen Kantonrat ein und erreichte dabei einen Wähleranteil 14,2 Prozent. Der Wähleranteil habe danach bei allen folgenden Wahlen bis auf 25 Prozent stetig ausgebaut werden können.

Einzig der Einzug in die Regierung blieb der SVP und Sigrist, der als Kandidat selber antrat, verwehrt. Sigrist wird gemäss Angaben seiner Partei aber weiterhin im Kantonsrat blieben und sich auch bei den nächsten Kantonsratswahlen 2018 nochmals der Wiederwahl stellen.

Der Kantonalvorstand setzte eine Findungskommission ein und forderte die Ortsparteien auf, Kandidaten oder Kandidatinnen vorzuschlagen. (sda)