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Peter Lienert erhält Holzkopf-Preis für sein Lebenswerk

Seine Arbeit wirkt selbst über die Pension hinaus. Für sein jahrzehntelanges Engagement als Obwaldner Oberförster bekommt Peter Lienert die höchste Auszeichnung von Pro Holz Unterwalden.
Matthias Piazza
Holzkopf-Preisträger Peter Lienert (links) freut sich mit dem Obwaldner Regierungsrat Sepp Hess. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 6, November 2018))

Holzkopf-Preisträger Peter Lienert (links) freut sich mit dem Obwaldner Regierungsrat Sepp Hess. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 6, November 2018))

«Diese wunderschöne Skulptur mit den koboldähnlichen Figuren bildet den Wald mit seinen Geheimnissen richtig ab. Sie bekommt in meiner Wohnung einen Ehrenplatz», freute sich ein sichtlich gerührter Peter Lienert (67). Der ehemalige Obwaldner Kantonsoberförster wurde im Stanser Länderpark am Montagabend von Pro Holz Unterwalden mit dem diesjährigen Holzkopf-Preis ausgezeichnet. Damit ehrt Pro Holz Unterwalden Personen aus Ob- und Nidwalden, die sich in besonderem Mass für Holz engagieren oder damit arbeiten. Heuer bereits zum siebten Mal.

Der Obwaldner Regierungsrat Sepp Hess sprach in seiner Laudatio über Peter Lienert von einer Person, die ihre Begeisterung und Freude für Wald, Natur und Holz lebe und ausstrahle. Damit erfülle er die Kriterien für einen Holzkopf in höchstem Mass. Ein Holzkopf sei er schon lange, doch hiermit werde es erst offiziell. «Peter hat das Amt als Patron geführt, der Anteil nahm am Leben seiner Mitarbeitenden, diese begeisterte und Raum liess für Pionierleistungen und Innovationen wie Waldentwicklungspläne und Gefahrenkarten», lobte Sepp Hess, der übrigens zwanzig Jahre lang mit ihm zusammenarbeitete und jetzt als Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartements sein Chef wäre. Er beleuchtete Stationen in Lienerts bewegten 30 Jahren für den Obwaldner Wald mit dem Bergsturz von Giswil 1986, dem Orkan Vivian 1990, dem Unwetter in Sachseln 1997, dem Sturm Lothar 1999 oder dem verheerenden Hochwasser 2005. «Die Bewältigung dieser Ereignisse forderten Peter Lienert und seinem Team nicht nur fachlich alles ab.»

Bei den Lienerts kann man fast von einer Dynastie sprechen. Peter Lienert führte 1986 die 32-jährige Arbeit seines Vaters Leo für die Wälder des Kantons Obwalden um weitere 30 Jahre fort. «Zwischen 1954 und 2016 lenkten also Vater und Sohn die forstlichen Bahnen Obwaldens», blickte Sepp Hess zurück. «Die grossen Fussstapfen, die sein Vater hinterlassen hat, hat Peter gut ausgefüllt.»

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