PFINGSTREGEN: Rechtzeitiges Eingreifen verhinderte Überlaufen des Sarnersees

Am Pfingstwochenende in der Nacht auf Sonntag drohte der Sarnersee über die Ufer zu treten. Das beherzte Eingreifen von Mitarbeitenden des Elektrizitätswerks Obwalden verhinderte Schlimmeres.

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In der Nacht auf vergangenen Sonntag drohte der Sarnersee zu überlaufen. (Bild: Screenshot Tele 1)

In der Nacht auf vergangenen Sonntag drohte der Sarnersee zu überlaufen. (Bild: Screenshot Tele 1)

Bei 470,5 Metern über Meer lag der Pegel des Sarnersees am vergangenen Samstagabend – knapp unter der Schadensgrenze. Die Gemeinde rechnete damit, dass diese Grenze in der Nacht auf Sonntag überschritten wird. Glücklicherweise war dies nicht der Fall.

Dass der Sarnersee nicht grossflächig über die Ufer getreten ist, sei insbesondere dem Einsatz der Mitarbeitenden des Elektrizitätswerks Obwalden (EWO) zu verdanken, teilte der Kanton Obwalden am Freitag mit. Diese entfernten kontinuierlich das abgeschwemmte Geschiebematerial bei den beiden Wasserfassungen im Grossen und im Kleinen Melchtal und verhinderten damit deren Verstopfung. So konnten grosse Teile der Abflüsse der Grossen und Kleinen Melchaa in den Lungerersee umgeleitet werden.

Ausserdem stellt das EWO den Betrieb am Lungerersee in der kritischen Zeit ein, um den Abfluss der Wassermassen vom Lungerersee in dern Sarnersee möglichst zu verzögern. Über das Pfingstwochenende waren in Obwalden innert 72 Stunden rund 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen.

pd/chg/sda