PILATUS-BAHN: Keine Bedenken wegen Sicherheit

Das Bundesamt für Verkehr hat zwar Kenntnis vom Auffahrunfall bei der Pilatus-Bahn, sieht aber keinen Handlungsbedarf, wie Medienprecher Gregor Saladin auf Anfrage sagte.

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Die «steilste Zahnradbahn der Welt», die jährlich Abertausende von Alpnachstad aus auf den Pilatus bringt. (Themenbild Pius Amrein/Neue LZ)

Die «steilste Zahnradbahn der Welt», die jährlich Abertausende von Alpnachstad aus auf den Pilatus bringt. (Themenbild Pius Amrein/Neue LZ)

Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass man die Bahn sicherheitstechnisch näher unter die Lupe nehmen müsse, da es sich klar um menschliches Versagen gehandelt hatte.

Fahrt auf Sicht ist üblich
Dass die Pilatus-Bahn über keine Warnsysteme wie etwa Rotlichter oder akustische Signale bei drohenden Zusammenstössen verfüge, sei nichts Aussergewöhnliches. «Bei touristischen Zahnradbahnen ist die sogenannte ?Fahrt auf Sicht? eine übliche und auch zugelassene Betriebsform», so Saladin.

Zum Auffahrunfall bei der Pilatus-Bahn war es am vergangenen Sonntag gekommen. Rund 80 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon, einige klagten jedoch über Kopfschmerzen.

ve./kst