PILATUS-BAHNEN: Längere Schlange nach Bahnunfall

Wegen des Zwischenfalls am Sonntag fehlen der Zahnradbahn zwei Triebwagen. Deshalb sind längere Wartezeiten nicht ausgeschlossen.

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Die Pilatus-Bahnen arbeiten mit Hochdruck an den beschädigten Triebwagen. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Die Pilatus-Bahnen arbeiten mit Hochdruck an den beschädigten Triebwagen. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Die Untersuchungen, warum es am Sonntag zum Zusammenprall zweier Triebwagen der Pilatus-Zahnradbahn kommen konnte, dauern an. «Es wird sicher Ende Woche, bis die ersten Abklärungen abgeschlossen sind», sagte Godi Koch, stellvertretender Direktor der Pilatus-Bahnen, auf Anfrage. Beim Zwischenfall, der sich knapp 100 Meter oberhalb der Talstation in Alpnachstad ereignete, fuhr ein Triebwagen mit rund 12 km/h auf den vorderen auf. Warum der hintere Wagen nicht bremste, ist Gegenstand der Untersuchungen. Diese wird von internen Fachleuten geleitet.

Gemäss ersten Schätzungen dürfte die Schadensumme zwischen 50 000 und 100 000 Franken liegen. Ob auch Ertragsausfälle dazukommen, bleibt abzuwarten. Bereits am Montag bildete sich bei herrlichem Wetter eine längere Schlange an der Talstation als sonst. «Die Gäste mussten erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen», sagte Godi Koch. Wegen der beiden beschädigten Triebwagen sind im Moment nur deren sieben im Einsatz.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.