PILATUS: Der Steinbock soll Touristen erfreuen

Am Pilatus wurde der älteste Steinbock abgeschossen. Nun sollen ihn die Touristen am Berg bewundern können. Sein Abschuss wird jedoch die Ausnahme bleiben.

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Wildhüter Werner Bissig mit dem kapitalen 16-jährigen Steinbock am Pilatus. (Bild PD)

Wildhüter Werner Bissig mit dem kapitalen 16-jährigen Steinbock am Pilatus. (Bild PD)

Er war mit 16 Jahren der älteste Steinbock am Pilatus und wurde nun altershalber abgeschossen. Das kapitale Tier soll präpariert und dann für die Touristen in der Bergstation auf dem Pilatus ausgestellt werden.

Eigentlich waren Steinböcke dieses Jahr gemäss Absprache unter den Kantonen Ob- und Nidwalden sowie Bern nicht zum normalen Jagdabschuss freigegeben worden. Doch bei diesem Steinbock machte man eine Ausnahme.

Erlegt wurde er vom zuständigen Wildhüter Werner Bissig aus Engelberg. Dank einem gezielten Abschuss habe die Öffentlichkeit etwas vom Prachtexemplar, im schlechteren Fall wäre das Tier irgendwo verendet und ein Jäger hätte die Trophäe zufällig gefunden und bei sich zu Hause in die Stube gehängt, sagt Jagdverwalter Peter Lienert.

«Heute ist die Steinbock-Kolonie gesund, sodass in den nächsten Jahren wieder Hegeabschüsse getätigt werden können», weiss Werner Bissig. Das war um 2000 noch nicht so.

Bea Zai und Markus von Rotz

Mehr zum Thema lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.