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Zahnradbahn auf den Pilatus bleibt im Tunnel stecken

Die Zahnradbahn zwischen Alpnachstad und dem Pilatus ist am Freitag in einem Tunnel steckengeblieben. Die Passagiere mussten evakuiert und zurück ins Tal gebracht werden. Grund für die Panne war ein Motorschaden.
Sandro Renggli
Die Zahnradbahn auf dem Weg Richtung Pilatus. (Bild: Gaetan Bally/Keystone, 21. Juli 2015)

Die Zahnradbahn auf dem Weg Richtung Pilatus. (Bild: Gaetan Bally/Keystone, 21. Juli 2015)

Die Pilatusbahn ist die steilste Zahnradbahn der Welt. Man kann sich also gut vorstellen, dass die Reisenden in der Bahn ganz schön erschraken, als diese am Freitag im Spycher-Tunnel einfach steckenblieb. Die Bahn war unterwegs von Alpnachstad Richtung Pilatus. Der Zwischenfall ereignete sich noch vor der Mittelstation Ämsigen im zweiten von insgesamt fünf Tunneln.

«Gefahr für die Passagiere bestand zu keiner Zeit», versichert Pilatus-Bahnen-CEO Godi Koch auf Anfrage. Er bestätigt einen Bericht von «20 Minuten». «Die Bahn ist mit drei voneinander unabhängigen Bremsen gesichert.»

Defekt des Antriebmotors

Grund für die Panne sei ein Defekt des Antriebsmotors der Bahn gewesen. Diese konnte dann den Tunnel noch verlassen, worauf eine weitere Bahn aus dem Tal herangefahren sei und die Passagiere wieder dorthin zurückgebracht habe. Die Tickets sind bereits zurückerstattet, auch solche der SBB.

Der Fall ist aussergewöhnlich, bestätigt Koch: «So etwas passiert praktisch nie, die Bahnen sind sehr zuverlässig. Tatsache ist aber, dass sie nicht neuer werden.» Aus diesem Grund würden die Pilatus Bahnen jetzt schon an neuen Triebwagen für die Zahnradbahn arbeiten.

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