PISTOLENSCHÜTZEN: «Feuer frei» für die Pistolenschützen

Die Sarner Pistolenschützen haben den Kugelfang ihres Schiessstandes saniert. Rund 250'000 Franken wurden in die Anlage investiert.

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Pistolenstand in Sarnen: Kugelfänge für den 25-Meter-Stand (rechts) sind bereits montiert, für die 50-Meter-Anlage (links) sind die Arbeiten im Gange. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Pistolenstand in Sarnen: Kugelfänge für den 25-Meter-Stand (rechts) sind bereits montiert, für die 50-Meter-Anlage (links) sind die Arbeiten im Gange. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Der 1961 gegründete Verein der Sarner Pistolenschützen will auf Anlagen schiessen, welche die Umwelt möglichst wenig belasten. In den vergangenen Wochen ist nun der Kugelfang saniert und neu gebaut worden. Dabei ist ein Granulat-Geschossfangsystem installiert worden.

«Der grosse Vorteil dieses Systems ist, dass die heisse Kugel beim Durchstossen der Polythermo-Frontplatte mit einem Kunststofffilm überzogen wird», erklärte der Kassier Christian Godlinski. Dadurch wird kein Bleistaub freigesetzt und es entsteht beim Aufprall kein Lärm. Die Bleikugeln und die Polythermoplatten können rezykliert werden. Die Arbeiten sind praktisch abgeschlossen. Der Schiessbetrieb kann am Mittwoch wieder aufgenommen werden.

Die gesamten Kosten betragen rund 250'000 Franken, sagte Godlinski. An den Kosten der Bodensanierung beteiligt sich der Bund mit 40 Prozent, falls nach dem 1. November 2008 der Boden nicht weiter verunreinigt worden ist. Die Kosten des Neubaus gehen zu Lasten der Pistolenschützen Sarnen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.