POLITIK: BDP geht gegen die Kantonalpartei vor

Daniel Coray gibt sich weiterhin als Präsident der BDP Obwalden aus, obwohl die Mutterpartei das nicht will. Die BDP Schweiz droht mit rechtlichen Schritten.

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Nationalratswahlen: Daniel Coray gratuliert Christoph von Rotz mit einer grossen Obwaldner Fahne. (Archivbild Markus von Rotz/Neue OZ)

Nationalratswahlen: Daniel Coray gratuliert Christoph von Rotz mit einer grossen Obwaldner Fahne. (Archivbild Markus von Rotz/Neue OZ)

Daniel Coray, Präsident der BDP Obwalden, hat dicke Post erhalten. «Obwohl in unzähligen Gesprächen und entsprechender Korrespondenz bereits festgehalten», so heisst es im einge­schriebenen Brief, mache die BDP Schweiz «nochmals und abschliessend» darauf aufmerksam, dass Corays «Gruppierung die Voraussetzungen für den Status einer offiziellen Kantonalsektion der BDP Schweiz nicht erfüllt». Sein Tun könne rechtliche Folgen nach sich ziehen.

Grund für den Rüffel aus Bern: Bereits bevor Daniel Coray die BDP Obwalden im November 2008 gründete und sich selbst als Präsident an die Spitze setzte, hatte die Mutterpartei insistiert und Coray gebeten, noch zu warten. Die Befürchtungen der Mutterpartei bewahrheiteten sich: Der Vorstand der BDP Obwalden sei zu klein, sagte BDP-Präsident Hans Grunder im März gegenüber unserer Zeitung.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.