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POLITIKSTRATEGIE: So will Obwalden moderat wachsen

Der Kanton Obwalden nutzt seine Lage im Zentrum des Landes und ist bevorzugter Wohn- und Wirtschaftsstandort: Diese Vision skizziert die Obwaldner Regierung in ihrer Langfriststrategie 2022+.
Die Bevölkerung im Kanton Obwalden (im Bild Engelberg) soll «moderat steigen». (Bild: Keystone)

Die Bevölkerung im Kanton Obwalden (im Bild Engelberg) soll «moderat steigen». (Bild: Keystone)

Die bisherige Strategie sei ein Erfolg, die Abkehr vom Ruf als «Steuerhölle» gelungen. Nun folge die Weiterentwicklung, heisst es im elfseitigen Strategiepapier.

Sei mit der Langfriststrategie 2012+ die quantitative Entwicklung des Kantons im Zentrum gestanden, solle mit der Langfriststrategie 2022+ die qualitative Entwicklung gefördert werden.

Der Regierungsrat wolle in den kommenden zehn Jahren ein Augenmerk auf die Weiterentwicklung der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt, den Erhalt eines ansprechenden Landschaftsbildes sowie die Chancen des Kantons aufgrund seiner Lage im Zentrum des Landes legen.

Die Verbindung mit den Zentren Luzern, Zug und Zürich und die Anbindung an die Nord-Süd-Achse sollen für ein moderates Bevölkerungswachstum sorgen. Heute zählt Obwalden gut 36'000 Einwohner.

Mehr High-Tech-Firmen

Der Regierungsrat will mehr High-Tech-Unternehmen anlocken und den Anteil wertschöpfungsstarker Arbeitsplätze erhöhen. Denn wachsende Steuereinnahmen sollen mittelfristig die Einnahmeausfälle beim Neuen Finanzausgleich (NFA) kompensieren, wie es in der Strategie heisst. Weitere Standbeine sind Tourismus und Landwirtschaft.

Neues Kompetenzzentrum Gesundheit

In der Gesundheitspolitik will Obwalden mehr als nur die Grundversorgung durch Hausarztpraxen und das Kantonsspital Sarnen anbieten. Die Regierung strebt den Ausbau eines zweiten gesundheitspolitischen Kompetenzzentrums neben der Grundversorgung mit einem starken Partner an.

Bei der Verwaltung setzt die Regierung zudem auf die Kantonalisierung von Aufgaben im Einvernehmen mit den Gemeinden, wie es in einem weiteren Leitsatz heisst.

Nach der Beratung im Kantonsrat will der Regierungsrat die Langfriststrategie 2022+ mit der Amtsdauerplanung 2014 bis 2018 und mit den jährlichen Aufgaben- und Finanzplanungen konkretisieren. (sda)

Hinweis: Die Langfrist-Strategie 2022+ im Detail auf www.ow.ch

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