PRÄMIENVERBILLIGUNG: Ein Hin und Her um den Selbstbehalt

Die vorberatende Kommission hat sich am Donnerstag im Rat durchgesetzt. Mehr Leute kommen in den Genuss der Prämienverbilligung.

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Dr med. Leo Spichtig untersucht eine Patientin in seiner Praxis in Alpnach. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Dr med. Leo Spichtig untersucht eine Patientin in seiner Praxis in Alpnach. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Einen gegenüber dem Vorjahr um 0,25 Prozent höheren Selbstbehalt von 8,75 Prozent des so genannten anrechenbaren Einkommens, schlug die Regierung dem Kantonsrat für die Verbilligung der Krankenkassenprämien 2009 vor. Damit wären total 16 Millionen Franken an die Berechtigten ausbezahlt worden. Der entsprechende Betrag ist denn auch im Staatsvoranschlag 2009 bereits budgetiert worden.

Am Donnerstag forderte Kommissionspräsident Leo Spichtig (CSP, Alpnach) einen reduzierten Selbstbehalt von 8,5 Prozent wie im Vorjahr. Finanzdirektor Hans Wallimann widersetzte sich dem Kommissionsantrag nicht. Er warnte aber davor, künftig mit der Prämienverbilligung so weit zu gehen, dass gar eine Steuererhöhung in Betracht gezogen werden müsste. Mit 42 zu 0 Stimmen bei 10 Enthaltungen stimmte der Rat dem Selbstbehalt von 8,5 Prozent zu.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.