Priester packt bereits wieder die Koffer

Thomas Arkuszewski fühlt sich in Kerns nicht wohl. Der polnische Priester verlässt die Pfarrei bereits nach sieben Monaten.

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Die Vakanz in der Kernser Pfarrkirche gibt zu reden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Vakanz in der Kernser Pfarrkirche gibt zu reden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Anfang Jahr war noch alles in Ordnung: Damals präsentierte der Kirchgemeinderat von Kerns ein neues Seelsorgemodell. Als mitarbeitender Priester wurde nach halbjähriger Seelsorger-Vakanz der aus Polen stammende Thomas Arkuszewski eingestellt.

Die Verantwortung für die Pfarrei nahm "ad interim" Pastoralassistent Cristinel Rosu wahr. Das Zweierteam wird in seinem Wirken seither von Generalvikar Martin Kopp begleitet und beraten.

Am 14. April traf beim Kirchgemeinderat die Kündigung von Arkuszewski ein. "Im Seelsorgeteam fehlte mir die Unterstützung der zuständigen Personen. Ich bekam auch keine Chance, mein vollständiges Wirken zu zeigen", äussert sich der Priester in einer Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung.

Diesen Vorwurf will Kirchgemeinderat Andreas Odermatt nicht gelten lassen. "Für seine berufliche und gesellschaftliche Integration hatten wir im neuen Seelsorgemodell eineinhalb Jahre eingeplant." Erst nach Ablauf dieser Zeit wäre eine Berufung als Kernser Pfarrer zum Thema geworden.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.