PRO SENECTUTE: Drängen beim Kanton hat sich bezahlt gemacht

In Obwalden erhält Pro Senectute jetzt mehr Geld von Kanton und Gemeinden. Die Mittel sind jedoch geringer als in Nidwalden.

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Unter anderem bietet Pro Senectute Obwalden auch Steuerberatungen an. (Archivbild Bea Zai/Neue OZ)

Unter anderem bietet Pro Senectute Obwalden auch Steuerberatungen an. (Archivbild Bea Zai/Neue OZ)

Der neue Finanzausgleich zwischen Bund und Kantonen (NFA) hatte die Kürzung des jährlichen Betriebsbeitrags und die Streichung von Direktzahlungen an die Pro Senectute aller Kantone zur Folge. Im Gegenzug war der Stiftungsrat von Obwalden gezwungen, beim Kanton die Erhöhung des jährlichen Betriebsbeitrags zu beantragen. «Nach langwierigen Verhandlungen», so Stiftungsratspräsident Markus Villiger, sei es nun gelungen, mit dem Kanton und den Gemeinden eine neue Leistungsvereinbarung zu treffen.

Diesen Schritt bestätigt die Obwaldner Regierung in ihrer jüngsten Medienmitteilung. Der jährliche Betriebsbeitrag an die Pro Senectute wird von bisher 50'000 auf neu 80'000 Franken erhöht. Kanton und Gemeinden teilen sich den Aufwand je zur Hälfte. Wesentlich höher ist der jährliche Betriebsbeitrag in Nidwalden. Ebenfalls als Folge der geringeren Zahlungen aus Bern erhält Pro Senectute Nidwalden 145'000 Franken (35'000 Franken mehr).

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner und Nidwaldner Zeitung.