PSYCHIATRIE: Die Nähe zum Akutspital hat Vorteile

Das ambulante Angebot der Psychiatrie am Kantonsspital Obwalden soll ausgebaut werden. Der neue Chefarzt Conrad Frey zieht nach einem Jahr in Sarnen Bilanz.

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Eine psychisch kranke Patientin in ihrem Zimmer (gestellte Szene). (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Eine psychisch kranke Patientin in ihrem Zimmer (gestellte Szene). (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Psychiatrie Obwalden/Nidwalden am Kantonsspital in Sarnen ist Teil der medizinischen Grundversorgung beider Kantone. Sie wird vom 59-jährigen Arzt Conrad Frey geleitet, der vor Jahresfrist Jörg Püschel als Chefarzt abgelöst hat. «Meine Erwartungen haben sich in diesem Jahr bestätigt», zog der aus dem Kanton Bern stammende Frey am Montag an einem Mediengespräch Bilanz.

Weniger Vorurteile
Nicht zuletzt hatte sich Frey für die Aufgabe in Sarnen beworben, weil hier die Psychiatrie an ein Akutspital angebunden ist. «Wir profitieren stark von dieser Nähe», so der Chefarzt. «Viele psychiatrische Erkrankungen gehen mit körperlichen Symptomen einher, die von den Spezialärzten im Akutspital beurteilt und behandelt werden können», fuhr Conrad Frey fort.

Ein Drittel aller Pflegetage
Die Psychiatrie Obwalden/Nidwalden bietet heute in Sarnen in der Akutstation 17 Betten, in der gemischten Station 8 Betten und 10 Tagesklinikplätze sowie ein Ambulatorium an. Im stationären Bereich sind letztes Jahr insgesamt rund 7800 Pflegetage verzeichnet worden. «Dies sind knapp ein Drittel der Pflegetage des gesamten Spitals», ergänzte Rita Anton. 60 Prozent der Pflegetage stammen von Patienten aus Obwalden, 34 Prozent aus Nidwalden und 6 Prozent von Patienten aus andern Wohnorten.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.