Rasant geht’s vom Berghotel zum Trübsee

Ein neuer Themenspielplatz wird auf Trübsee Anfang September eröffnet. Auch die Erwachsenen kommen auf ihre Kosten.

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Unter dem Motto «Schmuggler & Säumer» entstehen auf Trübsee ein grosser Spielplatz sowie eine Aufenthaltszone. (Bild: PD)

Unter dem Motto «Schmuggler & Säumer» entstehen auf Trübsee ein grosser Spielplatz sowie eine Aufenthaltszone. (Bild: PD)

Unter dem Motto «Schmuggler & Säumer» realisieren die Titlisbahnen gegenwärtig am Ufer des Trübsees einen grossen Spielplatz. Die Spielgeräte wurden passend zum Thema aus naturgewachsenen Eichen- und Robinienhölzern handgefertigt. So gibt es beispielsweise einen grossen Schmugglerturm, Schatztruhen, Tunnel- und Grabenlabyrinthe und eine «Schmuggli»-Netzschaukel zu entdecken, wie die Titlisbahnen schreiben. Mitte Juli haben die Bauarbeiten begonnen, im September wird der Spielplatz eröffnet. Im nächsten Frühling starten dann die Arbeiten für die Aufenthaltszone am Trübsee mit Grillstellen, diversen Unterständen sowie Sitz- und Liegemöglichkeiten.

Doch nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen kommen auf ihre Kosten. Geplant ist nämlich auch eine Seilrutsche, eine sogenannte Zipline. Mit ihr kann man dereinst vom Berghotel zum neuen Spielplatz am Ufer des Bergsees hinuntersausen. Zwei parallel verlaufende 470 Meter lange Seilrutschen überwinden 40 Höhenmeter. Wenn das Bewilligungsverfahren glatt über die Bühne geht, sollte die neue rund 500'000 Franken teure Ganzjahres-Attraktion gemäss Titlis-Mediensprecher Peter Reinle bereits auf die kommende Wintersaison in Betrieb genommen werden.

Eine erste Hürde ist bereits geschafft: Die Alpgenossenschaft Trübsee als Grundeigentümerin hat an ihrer Versammlung vor kurzem grünes Licht für das Projekt gegeben.

Knorrli-Erlebnisweg wurde abgeräumt

Das neue Angebot ist auch als Ersatz gedacht für den 2008 eröffneten und vor zwei Jahren abgebauten Knorrli-Weg. Wegen Vertragsauflösung zwischen Unilever Schweiz, dem auch Knorr angehört, und der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung mussten laut Peter Reinle die neun Posten des Erlebnisweges entfernt werden.