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RAUMPLANUNG: Bund lockert Aufsicht über Obwaldner Bewilligungspraxis

Der Bund hat die im April verstärkte Aufsicht über das Obwaldner Amt für Raumentwicklung wieder gelockert. Dieses muss ab sofort nicht mehr alle Bewilligungen für Ausbauten von nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Wohnbauten ausserhalb der Bauzone dem Bund vorlegen.
Blick auf Sarnen: In Obwalden wohnen rund 20 Prozent der Bevölkerung in Bauten ausserhalb der Bauzone. (Bild Corinne Glanzmann)

Blick auf Sarnen: In Obwalden wohnen rund 20 Prozent der Bevölkerung in Bauten ausserhalb der Bauzone. (Bild Corinne Glanzmann)

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) habe die Massnahme in bestimmten Bereichen nach einer Intervention per sofort gelockert, teilte das Obwaldner Bau- und Raumentwicklungsdepartement am Mittwoch mit. Betroffen sind etwa Bewilligungen für Fassadensanierungen und Erweiterungen bei energetischen Gebäudesanierungen, oder wenn in der Landschaft störende Bauten beseitigt werden.

Der Bund hatte im April in Obwalden eingegriffen und eine strengere Bewilligungspraxis für Bauten ausserhalb der Bauzone angeordnet. Obwalden hatte zuvor bei ehemaligen Bauernhäusern, die vor 1972 erstellt worden waren, einen Ausbau der Wohnfläche von 30 Prozent, maximal aber von 100 Quadratmetern erlaubt. Der Bund taxierte dies als zu grosszügig.

Zudem verstärkte der Bund die Aufsicht. Er verlangte, dass Obwalden dem ARE Bewilligungen, die Ausbauten von nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Wohnbauten ausserhalb der Bauzone betreffen, vorlegen muss. Der Bund will sich damit die Chance wahren, allenfalls Beschwerde zu erheben.

Bis auf die jüngste beschlossenen Ausnahmen muss Obwalden weiterhin alle übrige Baubewilligungen, die Erweiterungen von altrechtlichen Wohnbauten ausserhalb der Bauzone betreffen, neben den Gesuchstellern auch dem ARE zustellen. Die Obwaldner Baubehörden bemühten sich intensiv um eine vollständige Aufhebung der Aufsicht, heisst es in der Mitteilung.

Im Kanton Obwalden befinden sich rund 50 Prozent aller Bauten und Anlagen ausserhalb von Bauzonen. Dabei gibt es viele Häuser, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Die Bewohner äusserten laut Kanton oft den Wunsch, das Gebäudevolumen zu vergrössern, um mehr Wohnfläche zu haben. (sda)

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