Raumplanung: Obwalden begrüsst Revision

Die Obwaldner Regierung unterstützt die vereinfachte Umnutzung von landwirtschaftlichem Wohnraum ausserhalb von Bauzonen. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme zur Teilrevision der Raumplanungsverordnung des Bundes hervor.

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Im Kanton Obwalden soll die Energiegewinnung aus Biomasse auf Bauernhöfen aufgehoben werden. Ein Bauer leert Kartoffeln ins Güllenloch. Dort werden alle organischen Abfälle gemischt und für die Produktion von Biogas verwendet. (Bild: Keystone)

Im Kanton Obwalden soll die Energiegewinnung aus Biomasse auf Bauernhöfen aufgehoben werden. Ein Bauer leert Kartoffeln ins Güllenloch. Dort werden alle organischen Abfälle gemischt und für die Produktion von Biogas verwendet. (Bild: Keystone)

Nach Ansicht der Obwaldner Regierung sollen energetische Sanierungen bei Altbauten auch dann zulässig sein, wenn das Erweiterungspotenzial einer Baute bereits ausgeschöpft ist. Energetisch sinnvolle Sanierungen könnten bei Altbauten nur durch eine Aussenisolation erzielt werden.

Begrüsst wird ferner, dass der Transport von Wärmeenergie aus Landwirtschaftsbetrieben in die Bauzone ermöglicht und die heutige Beschränkung der Energiegewinnung aus Biomasse auf Bauernhöfen aufgehoben wird.

Abgelehnt werden jedoch fixe Vorgaben zu Wärmeverlust oder Nutzungsgrad. Ebenso wendet sich die Regierung gegen die Wärmegewinnung durch Pflanzen, welche sich als Nahrungs- oder Futtermittel eignen. Stattdessen sollen Anlagen und Leitungen bei der Erstellung dem jeweiligen Stand der Technik entsprechen.

sda