REFORM: Bildungsdirektor hofft auf HarmoS-Einführung

Am Wochenende stimmt Nidwalden über das HarmoS-Konkordat ab. In Obwalden wird es erst im Juni politisch aktuell. Wir fragten den Bildungsdirektor, warum.

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Bildungsdirektor Hans Hofer. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Bildungsdirektor Hans Hofer. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Hans Hofer ist sehr gespannt auf das Nidwaldner Abstimmungsergebnis und hofft darauf, dass das Schulkonkordat vom Volk angenommen wird. In Obwalden kommt HarmoS voraussichtlich am 27. Juni in den Kantonsrat. Hofers Meinung ist klar: «Ich bin von der Vorlage überzeugt, weil die Vereinbarung zahlreiche sinnvolle Elemente enthält, unter anderem den gemeinsamen Lehrplan, die vergleichbaren Lernziele, die verbesserte Qualitätskontrolle im Unterricht und die angeglichenen Schulstrukturen.»

Auch der zweijährige Kindergarten sei ein Positivum: «Meiner Ansicht nach können die Kinder klar davon profitieren.» In Giswil, wo das zweite freiwillige Kindergartenjahr vor zwei Jahren eingeführt wurde, habe er bei einem Besuch erleben können, wie wichtig dieses Angebot für die Entwicklung vierjähriger Kinder sei. «Spielerisch eignen sich die Kinder Wissen an, aber ebenso wichtig ist das Erlernen von sozialen Kompetenzen.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.