Regierung will Kündigungsschutz verbessern

Wem ungerechtfertigt gekündigt wird, soll Anspruch auf Entschädigungszahlungen von bis zu 12 Monatslöhnen haben. Dies will die Obwaldner Regierung.

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Die Obwaldner Regierung begrüsst die Erhöhung der maximalen Entschädigungen bei missbräuchlicher oder ungerechtfertigter Kündigung. Das geht aus der am Donnerstag publizierten Stellungnahme zur Teilrevision des Obligationenrechts des Bundes hervor. Die Erhöhung des Maximalbetrages von sechs auf zwölf Monatslöhne gebe der Arbeitsgerichtsbarkeit einen grösseren Ermessensspielraum, schreibt die Regierung.

Was den erweiterten Kündigungsschutz von gewählten Vertretern der Arbeitnehmenden bei Massenentlassungen betrifft, so will die Obwaldner Regierung darunter kein generelles Kündigungsverbot verstehen. Eine solche Einschränkung des Arbeitsvertragsrechts sei nicht kompatibel mit dem gut eingespielten flexiblen Arbeitsmarkt. Unterstützt wird der Vorschlag, eine Ausweitung des Kündigungsschutzes vertraglich zuzulassen, wenn das Vereinbarte für beide Parteien oder nur für den Arbeitnehmenden günstiger sei.

sda