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REGIERUNGSRAT: Jetzt möchte die SP in die Obwaldner Exekutive

Der Vorstand der SP Obwalden schlägt Bernadette Halter Zeier als Regierungsratskandidatin für die Nachfolge von Hans Hofer vor.
Bernadette Halter Zeier. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Bernadette Halter Zeier. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Der Vorstand der SP Obwalden wird Bernadette Halter Zeier an der Mitgliederversammlung vom 16. Januar zur Nomination vorschlagen. Die Veranstaltung findet um 20 Uhr im Hotel Peterhof in Sarnen statt. Ebenfalls an diesem Abend werden die Parolen für die Abstimmungen vom 8. Februar gefasst, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Zuerst Kleinklassenlehrerin
Bernadette Halter Zeier ist 57-jährig, verheiratet, Mutter zweier Töchter und eines Sohnes. Während Jahren war sie zudem Pflegemutter. Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie als Lehrerin an verschiedenen Kleinklassen. Nach einer intensiven Familienphase erweiterte sie 1993 ihr berufliches Tätigkeitsfeld als pädagogische Sachbearbeiterin beim Zentralschweizerischen Beratungsdienst für Schulfragen. Von 1996 bis 2002 leitete sie das Amt für Volksschule des Kantons Obwalden. Im Jahr 2003 erwarb sie das Diplom in Verwaltungsmanagement am Institut für Betriebs- und Regionalökonomie der Hochschule für Wirtschaft in Luzern. Heute ist sie Gemeindevizepräsidentin und seit sechs Jahren Schulratspräsidentin in Alpnach.

In ihrem Fachgebiet arbeitet sie als externe Evaluatorin im Auftrag des Kantons Zürich, wo sie die Qualität von Zürcher Schulen beurteilt. Die geborene Alpnacherin lebte während über 20 Jahren in Sarnen und vertrat diese Gemeinde von 1986 bis 1995 im Kantonsrat.

Drei Erfahrungsgebiete
Insgesamt bringe Bernadette Halter Zeier Erfahrungen aus drei zentralen Gebieten mit, wie es weiter heisst. Im Parlament lernte sie die Abläufe der Gesetzgebung kennen, als Amtsleiterin gestaltete sie die Verwaltung von innen und als Gemeinderätin von Alpnach weiss sie, wie eine Exekutive in der Realität funktioniert. «Es ist ein grosser Glücksfall, mit einer solch qualifizierten Kandidatin antreten zu können», wird Beat von Wyl, Präsident der SP Obwalden, zitiert. «Sie bringt den nötigen 'Rucksack' mit, den eine Regierungsrätin braucht.»

Die CSP hat bereits Kantonsrat Franz Enderli nominiert. Auch die SVP hat angekündigt, einen Kandidaten zu stellen. Gewählt wird am 22. März.

scd

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