Regierungsrat lehnt «Jugend und Musik» ab

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden lehnt die Initiative «Jugend und Musik» genauso wie der Bundesrat ab. Er findet die ausserschulische musikalische Bildung unnötig.

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"Saxophon-section" der Jugend-Bigband "Upwood-Juniors" der Musikschule Sarnen. (Bild: Niklaus Rohrer)

"Saxophon-section" der Jugend-Bigband "Upwood-Juniors" der Musikschule Sarnen. (Bild: Niklaus Rohrer)

Die Initiative, die im Dezember 2008 der Bundeskanzlei Bern eingereicht wurde, verlangt, dass Bund und Kantone die musikalische Bildung von Kindern und Jugendlichen fördern. Weiter verlangen die Initianten, dass der Bund Grundsätze über den Musikunterricht an Schulen, den Zugang zum Musizieren und die Förderung musikalisch Begabter festlegt.

Genügend Kompetenzen vorhanden

Wie der Regierungsrat des Kantons Obwalden mitteilt, seien die Anliegen der Initianten bereits genügend geregelt: Die Kantone können durch eigene verfassungsmässige Grundlagen tätig werden und der Bund habe schon heute die Kompetenz, Kinder und Jugendliche ausserschulisch in der musikalischen Bildung zu fördern.


pd/ks