REGIERUNGSRATSWAHL: Einzig Franz Enderli ist bereits gesetzt

Obwalden erstmals in die Regierung und der CSP einen Sitz streitig machen. Wie und mit wem – darüber herrscht noch Stillschweigen.

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Franz Enderli. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ).

Franz Enderli. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ).

Rund zwei Monate, nachdem Regierungsrat Hans Hofer (CSP) seinen Rücktritt per Mitte 2009 bekannt gegeben hat, halten sich die Obwaldner Parteien noch immer bedeckt, ob und mit wem sie ins Rennen um die Nachfolge steigen wollen. Einzig bei der CSP ist die Sache klar: Die Ortspartei Kerns hat bereits Kantonsrat Franz Enderli portiert. Definitiv entscheiden wird die CSP am 4. Dezember an ihrem Nominierungsparteitag in Kerns. «Wir haben viele positive Rückmeldungen auf die Kandidatur Enderlis erhalten», sagt CSP-Kantonalpräsident und Kantonsrat Walter Wyrsch. «Ich möchte dem Parteitag zwar nicht vorgreifen, rechne aber kaum mit weiteren Kandidaten aus den Reihen der CSP.» Die Ortsparteien hatten eine Frist bis Mitte November, um Kandidaturen anzumelden.

«Taktisch unklug»
Dass sie grosses Interesse hat, erstmals in der Obwaldner Exekutive vertreten zu sein, hat die SVP bereits nach Hofers Rücktritt klargemacht. «Klar, dass wir es versuchen werden», sagt SVP-Präsident Albert Sigrist. Mit Namen rausrücken will er aber partout noch nicht. «Das wäre taktisch unklug und kontraproduktiv.»

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.