REGIONALPOLITIK: Gassers Wahl «nicht nur freudig begrüsst»

Luke Gasser soll die neue Regionalpolitik in Obwalden umsetzen. Die Nachfrage für den Job war recht klein.

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Luke Gasser. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Luke Gasser. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Vor kurzem hatte der Regionalentwicklungsverband Sarneraatal (REV) gemeldet, dass Luke Gasser neuer Regionalmanager werden soll. Er wird damit die neue Regionalpolitik in Obwalden umzusetzen haben. Thomas Spitzmüller, Präsident des REV, glaubt an den 42-jährigen Filmer, Musiker und Bildhauer: «Wir sind überzeugt, mit Luke Gasser die richtige Person für diese Aufgabe gefunden zu haben», sagt er.

Gasser wurde vom Vorstand einstimmig als Nachfolger des jetzigen Geschäftsführers Peter Zumstein gewählt. Er habe bei staatlichen Stellen und Stiftungen Film- und andere kulturelle Projekte angerissen und durchgeführt, sagt Spitzmüller. «Wir brauchen einen solchen initiativen Machertyp, der Ideen für Projekte hat und andere Leute motivieren kann, sie mitzutragen.» Sein Profil entspreche damit der vom Bund neu ausgerichteten Regionalpolitik, die nicht mehr auf Infrastrukturbauten, sondern auf Projekte mit wirtschaftlichem Entwicklungspotenzial setze.

Nur vier Bewerber
Das Erbe von Peter Zumstein, der am 26. März die Geschäftsführung des REV Sarneraatals abgeben wird, wollten nicht allzu viele antreten: Gasser war einer von vier Bewerbern, die sich aufgrund von «drei in Obwaldner Medien geschalteten Inseraten» gemeldet hat. Jetzt hofft Spitzmüller, dass Gasser möglichst bald zwei, drei erfolgreiche Projekte vorweisen könne, da seine Wahl «nicht nur freudig begrüsst worden» sei.

Urs Rüttimann