Rekordzahl von Rücktritten aus dem Parlament

Der Obwaldner Kantonsrat erfährt eine markante Blutauffrischung. Nicht weniger als zwölf Rücktritte von Mitgliedern sind am Freitag bekanntgegeben worden – eine Rekordzahl. Damit werden gut 20 Prozent des Parlamentes ausgewechselt.

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Gehört zu den nun Zurücktretenden: Christoph von Rotz von der SVP. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Gehört zu den nun Zurücktretenden: Christoph von Rotz von der SVP. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Innerhalb von zwei Jahren sind damit 28 oder mehr als die Hälfte der ingesamt 55 Mitglieder neu in den Kantonsrat gekommen. Bei den Erneuerungswahlen von 2006 wurden 13 neue Kantonsräte und Kantonsrätinnen gewählt. Im letzten Jahr gab es 3 Rücktritte.

Zurücktretende und ihre Nachfolger:

CVP: Susanne Gasser-Scheuermeier, Sarnen, seit 1994. Nachfolger: Jürg Berlinger. – Armin Berchtold, Giswil, seit 2004; Nachfolger noch nicht bekannt. – Alois Hurschler, Engelberg, seit 1994; Nachfolger Christoph Rast.

FDP: Beat Spichtig, Sarnen, seit 1998; Nachfolgerin Beatrice Sidler-Gisler. – Ernst Michel, Kerns, seit 1994; Nachfolgerin Hanny Durrer-Herger. – Ruedi Hinter, Sachseln, seit 2002; Nachfolgerin Maya Büchi-Kaiser. – Bernhard Walther, seit 2004; Nachfolger Lukas Küng.

CSP: Maria Krummenacher, Sarnen, seit 2003; Nachfolger Bernhard Berchtold. – Roland Rossacher, Kerns, seit 2002; Nachfolger Peter Wechsler. – Hansruedi Vogler, Sachseln, seit 1994; Nachfolger Beat Hüppi. – Hans Slanzi, Giswil, seit 1999; Nachfolger Heidi Brücker-Steiner.

SVP: Christoph von Rotz, Sarnen, seit 2002; Nachfolger Peter Seiler.

SP: keine Rücktritte.

sda/rh