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Rentenalter 65 auch für Frauen

Referate Der Podiumsdiskussion gingen drei kurze Referate voraus. Ständerat Erich Ettlin streifte die Altersvorsorge der Bauernfamilien. «Ich bin immer noch der Meinung, es wäre gut gewesen für die Landwirtschaft Obwalden», sagte Ettlin zur gescheiterten Vorlage. «Viele Bauernfamilien haben keine zweite Säule und sind extrem davon abhängig, dass die AHV gut ausstaffiert ist.» Eine Möglichkeit sieht der Parlamentarier in der Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahre für beide Geschlechter und eine leichte Erhöhung der Einzel- und vor allem auch der Familienrenten. «Werden die nicht angehoben, haben wir etwas verloren», so der Ständerat.

Nationalrat Karl Vogler sagte in seinem Kurzvortrag: «Das in der Bundesverfassung verankerte Ziel des haushälterischen Umgangs mit dem Boden und eine geordnete Besiedelung sind nicht erreicht worden.» Handlungsbedarf bestehe auch beim Bauen ausserhalb der Bauzonen, so Karl Vogler weiter. Die zweite Etappe der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG) sehe für zukünftige Bauten ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr benötigt würden, eine Beseitigungspflicht vor, meinte der CSP-Politiker. Für Betriebe, bei der die bodenbewirtschaftende Tätigkeit nicht mehr im Vordergrund steht, sieht das GPG eine Spezialzone vor.

Rückblickend freute sich Markus Ritter, der Präsident des Schweizer Bauernverbands, über die Annahme des Gegenvorschlages zur Ernährungssicherheit im vergangenen September. «Die ganze Lebensmittelkette vom Feld bis in den Teller ist in der Verfassung verankert», betonte Ritter. «Aber die Gesamtschau zur zukünftigen Agrarpolitik, die der Bundesrat am 1. November ankündigte, hat bei uns eingeschlagen wie eine Bombe.» In diesem Papier beabsichtigt der Bundesrat, den Grenzschutz teilweise oder gar vollständig abzubauen. «Das härteste Argument ist, dass der Bundesrat die kleinen und mittleren Betriebe zerdrücken will.» (RG)

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