Retter von Holzbaufirma erhält Obwaldner Wirtschaftspreis

Der Obwaldner Wirtschaftspreis 2020 geht an den Unternehmer Arthur Fries. Der 78-Jährige machte sich im Holzbearbeitungssektor mit der Rettung der Holzbau AG Lungern einen Namen.

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Arthur Fries, links, und Landstatthalter Daniel Wyler bei der Übergabe des Obwaldner Wirtschaftspreises.

Arthur Fries, links, und Landstatthalter Daniel Wyler bei der Übergabe des Obwaldner Wirtschaftspreises.

Bild: PD

(sda) Die Rettung und Neustrukturierung des damals grössten Arbeitgebers in der Gemeinde Lungern sei ein Beispiel für das langjährige und erfolgreiche Engagement von Fries zugunsten der Obwaldner Volkswirtschaft, begründete die Regierung die Wahl des Preisträgers. Heute beschäftigen die Neue Holzbau AG und die NH Akustik + Design AG insgesamt 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Fries habe in den 1980er-Jahren mit einer Auffanggesellschaft den Fortbestand des Unternehmens gesichert. Unter der Leitung des gelernten Schreiners sei der Betrieb neu strukturiert worden und habe sich vom traditionellen Handwerksbetrieb zu einer weltweit bekannten High-Tech Unternehmung entwickelt.

Mit dem Obwaldner Wirtschaftspreis wird jeweils eine Persönlichkeit aus Kreisen der Wirtschaft ausgezeichnet. Die Preisvergabe erfolgt in der Regel alle zwei Jahre. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert und kommt einer wohltätigen Institution zu gute.

Preisträger Fries verdoppelte die Summe. Die Spende geht je zur Hälfte an das Chindernetz Obwalden und an die Winterhilfe Obwalden.