Röthlin isst sich in Norwegen so richtig satt

Viktor Röthlin erholt sich in Norwegen von den sportlichen Strapazen beim EM-Marathon. Für einen Spitzensportler stehen ungewohnte Mahlzeiten auf dem Programm.

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Viktor Röthlin beim Empfang nach seiner EM-Goldmedaille am Flughafen. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Viktor Röthlin beim Empfang nach seiner EM-Goldmedaille am Flughafen. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

«Er isst zum Zmittag ein paniertes Poulet-Sandwich mit Chips, zum Zvieri einen Döner und als Bettmümpfeli einen Hamburger mit Speck und Pommes», schmunzelt Röthlins Frau Renate in der «Schweizer Illustrierten». Dazu trinkt er massenweise Cola. «Ich muss ein paar Wochen im Jahr masslos leben, sonst werde ich verrückt», erzählt Röthlin. Darum habe er die Laufschuhe zu Hause gelassen und ziehe Schuhe nur für Spaziergänge an.

In Norwegen erholt sich Viktor Röthlin von seinen Strapazen in Barcelona. Röthlins Muskulatur braucht für die Erholung 10 bis 14 Tage, lässt er sich auf seiner Website zitieren. Bis seine Knochen wieder intakt sind, dauerts vier Wochen.

New-York-Marathon?
Wie es nach den Ferien weitergeht, weiss Röthlin noch nicht. Der Verantwortliche des New-York-Marathons hat ihm signalisiert, die Tür für einen Start am 7. November offen zu lassen. Klar ist, dass er – wenn alles normal läuft – 2011 an zwei Städtemarathons teilnehmen wird und auf die Leichtathletik-WM in Südkorea verzichtet. Nach 2011 wollte er ursprünglich aufhören, doch weil 2009 ein verlorenes Jahr war, kann er sich gut vorstellen, noch bis zu den Olympischen Spielen 2012 weiterzulaufen.

Zurück wird Röthlin spätestens am 18. August sein: Dann steht sein nächster Event an: Laufschule für jedermann in Stans. So stehts zumindest auf seiner Homepage.

rem