Rolex erhält Konkurrenz aus Alpnach

In Obwalden hat sich ein Hersteller von Luxusuhren niedergelassen. Das Unternehmen will im März eine Weltpremiere vorstellen.

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Lukas Portmann, Uhrmacher  bei der Frima MHO in Alpnach, bei seiner Arbeit. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Lukas Portmann, Uhrmacher bei der Frima MHO in Alpnach, bei seiner Arbeit. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Wenn vom 24. bis 31. März in Basel die Baselworld über die Bühne geht, wird dort auch die Manufacture Horlegère Obwalden (MHO) präsent sein. Die Uhrenherstellerin will dort ihre erste Kollektion unter dem Namen Antoine Martin vorstellen.

Zurzeit hat man mit sechs Mitarbeitern die Kapazität bis zu 150 Uhren jährlich herzustellen. In fünf Jahren will man viele Einzelteile selber herstellen können und 40 Mitarbeiter beschäftigen, um dann bis 3000 Uhren produzieren zu können.

Geschäftsführer Bruno Jufer definiert mögliche Kunden als Liebhaber: "Wer eine Antoine Martin kauft, besitzt bereits eine oder mehrere Luxusuhren." Wem also selbst eine Rolex zu wenig exklusiv ist, der wird bei MHO fündig. Die aktuellen Modelle werden für etwa 60'000 Franken über ausgewählte Ladentische gehen.

Urs-Ueli Schorno

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.