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Rotary-Musikpreis Ob- und Nidwalden: «Immer wieder herausragende Talente»

Der Rotary-Musikpreis mobilisiert den Musiknachwuchs auch dieses Jahr. Am Samstag zeigen über 200 Musikschüler aus Obwalden und Nidwalden ihr Können vor einer professionellen Jury und dem Publikum.
Philipp Unterschütz
Junge Musikerinnen zeigen am Rotary-Musikpreis ihr Können. (Bild: Roger Zbinden (Ennetbürgen, 4. Februar 2017))

Junge Musikerinnen zeigen am Rotary-Musikpreis ihr Können. (Bild: Roger Zbinden (Ennetbürgen, 4. Februar 2017))

In den letzten 15 Jahren habe sich das Niveau am Rotary-Musikpreis auf einem sehr erfreulichen Niveau für die Musikschulen von Nid- und Obwalden stabilisiert. «Und natürlich gibt es immer wieder herausragende Talente.» Emil Wallimann muss es wissen. Seit Beginn im Jahr 1990 ist der bestens bekannte Musiker, Komponist, Autor, Verleger und Leiter der Musikschule Ennetbürgen im Organisationskomitee des Talentwettbewerbes, der alle zwei Jahre vom Rotary-Club Obwalden und dem Rotary-Club Stans in Zusammenarbeit mit dem Verband der Musikschule Unterwalden organisiert wird.

Am Samstag, 2. Februar, ist es wieder soweit. Rund 200 Teilnehmer treten in vier Lokalen vor einer Jury mit 120 Vorträgen auf. Sie spielen in zwei Alters- und 25 Instrumenten-/Stilkategorien. Die Beteiligung liegt damit im Rahmen der Vorjahre. «Es ist eine sehr breite Mischung, die auch einen schönen Anteil Volksmusik und viel Klassik beinhaltet. Der Anteil moderner Stilrichtungen bleibt etwa gleich», freut sich Emil Wallimann, der als einheimischer Musiklehrer nicht in einer Jury sitzen darf. Er ist zuständig für die Auswahl der Jury und betreut diese. «Es ist eine absolut professionelle Jury. Die acht Mitglieder haben aber alle immer noch den Draht zum Musizieren in einer Musikschule. Sie wissen, was je nach Ausbildungsstand möglich ist.»

Der Wettbewerb soll motivieren

Auch wenn vielleicht einige Teilnehmer nervös sein werden, Angst vor harten Worten aus der Jury muss niemand haben. «Wir pflegen eine korrekte Jurierung im aufbauenden Sinn. Der kameradschaftliche Wettbewerb ist eine Standortbestimmung und soll zum Weitermachen animieren», betont Emil Wallimann. Nur bei den modernen Stilrichtungen erhalten die Bands unmittelbar nach dem Auftritt in einem Nebenraum eine direkte Rückmeldung mit Tipps von einem Jurymitglied. In allen anderen Kategorien gibt es bei der Rangverkündigung einen schriftlichen Kurzbericht mit Hinweisen zu Verbesserungsmöglichkeiten und ein Mitmach-Diplom.

Die drei Erstrangierten jeder Kategorie erhalten zudem Geldpreise. Der Wettbewerb bringe den Teilnehmern aber insbesondere Motivation, meint Emil Wallimann. «Es gibt in Ob- und Nidwalden viele hervorragende Berufsmusiker und man stellt immer wieder fest, dass etliche von ihnen mal einen Rotary-Musikpreis gewonnen haben.» Es sei aber auch für die Musikschulen eine gute Sache mit einem gemeinsamen Ziel, auf das alle hinarbeiten würden.

Besucher sind erwünscht

Sämtliche Vorträge sind öffentlich. Die Vortragslokale liegen für Besucher so nahe beieinander, dass man kaum etwas verpasst und sich bestens ein eigenes Tagesprogramm zusammenstellen kann.

Rotary-Musikpreis 2019: Samstag, 2. Februar, 8.30 bis 16.30 Uhr öffentliche Vorträge Aula Cher, Turnhalle 1 Dorf, Probesaal 1 und 2 Musikschule. Preisverleihung 17.15 Uhr Aula Cher. Genaues Programm hier

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